Sächsische Wespe (Dolichovespula saxonia)

 

 

Anfangsnester der Sächsischen Wespe jeweils mit Königin

 

Königin der Sächsischen Wespe auf der Suche nach Baumaterial

 

Zwei benachbarte Nester der Sächsischen Wespe aus 2 Jahren

 

 

links: großes Nest der Sächsischen Wespe in einem Hornissenkasten; rechts: Nest an einem Grillrost - ein etwas ungewöhnlicher Ort

 

Aussehen:

Kleinere Wespenart. Die Hinterleibszeichnung ist sehr variabel. Hinterleib (Abdomen) mit mehr oder weniger gelber Zeichnung. Auf dem Kopfschild dieser Langkopfwespe findet man ein meist zackenartiges Gebilde, was einer Krone ähnelt. Allgemein ist auch hier die Zeichnung auf dem Kopfschild variabel.

 

Größe:

Königin: Länge: 15-19mm
Arbeiterin: Länge: 11-15mm
Drohne: Länge: 13-15mm

 

Flugzeiten:

Königinnen ab April; Arbeiterinnen ab Mai bis September; Geschlechtstiere von August bis in den September

 

Nistweise:

Die Nester werden ausschließlich oberirdisch bevorzugt in Felshöhlen und Felsnischen, hohlen Bäumen oder auf Dachböden sowie aber auch in Büschen und Sträuchern aufgehängt. Manchmal findet man auch Nester an Felsen und unter Dachvorsprüngen sowie an stärken Ästen in Baumkronen. Die Nester selbst werden aus oberflächlich verwitterten Holz hergestellt, wodurch das Nest eine graue Färbung erhält. Die Nester enthalten meist 2-6 Wabenetagen und erreichen eine Größe von etwa 15-25 cm. Die Schutzhüllen sind recht glatt, ohne Lufttaschen. Der einzige Eingang befindet sich im unteren Nestdrittel. Diese Art ist selbst im Nistbereich nicht aggressiv und tritt auch sonst nie lästig in Erscheinung.

 

Volkstärken:

100 bis 200, selten bis 300 Individuen

 

 

© www.insektenstaaten.de                                                    Konzipiert für eine Bildschirmauflösung von 1024 * 768 Pixel !

 

CMS